Mies van der Rohe - Wohnblock
Stuttgart - Weissenhofsiedlung
Realisierungswettbewerb
Umbau des ehemaligen „Milchlädle“
zu Seminar- und Ausstellungsräumen
Anlass und Zweck des Wettbewerbs
Die Freunde der Weissenhofsiedlung e.V. beabsichtigen in der Weissenhofsiedlung im Wohnblock von Ludwig Mies van der Rohe die bestehende Dokumentations- und Informationsstelle im ehemaligen „Milchlädle“ umzugestalten. Entsprechend dem Zweck des Vereins: die Förderung und die Erinnerung an die moderne internationale Architektur, Kunst und Kultur der 20er Jahre sollen die Räume für Diskussionen, Vorträge, Seminare und Ausstellungen besser genutzt werden können. Als inhaltlich didaktische Ergänzung zum Weissenhofmuseum, das von dem Verein geführt wird, soll ein langfristig tragfähiges Konzept aufgebaut werden, welches das Verständnis für Wesen und Inhalt der Moderne weiter in das öffentliche Bewusstsein bringt. Mit dem Verfahren eines Realisierungswettbewerbs soll auf der Grundlage der Vorentwürfe die beste architektonische Lösung für die zu planende und zu realisierende Innenausbaumaßnahme gefunden werden. Eine weitere Zielsetzung ist die Förderung junger Absolventen der Fachrichtung Architektur und Innenarchitektur an diesem bauhistorisch wertvollen Ort.
Gegenstand des Wettbewerbs
Der Gegenstand des Wettbewerbs ist die Ausbauplanung der Innenräu-me des ehemaligen „Milchlädle“ im Mies van der Rohe Haus, Stuttgart - Weissenhofsiedlung.
Preisgericht
Frau Suse Kletzin, Architektin, Stuttgart
Frau Gabriele D´Inka, Architektin, Fellbach
Herr Arne Fentzloff, Architekt, Stuttgart
Frau Anja Krämer, Bauhistorikerin, Stuttgart
Herr Friedemann Gschwind, Architekt, Stuttgart
Frau Dr. Claudia Mohn, Kunsthistorikerin, Stuttgart
Herr Prof. HG Merz, Architekt, Stuttgart (Vorsitz)
Frau Andrea Krueger, Landtagsabgeordnete, Stuttgart
Sachverständige Beraterin
Frau Dorothee Keuerleber, Architektin, Stuttgart
Vorprüfung
Herr Ignatz E. Hollay, Architekt, Stuttgart
Herr Johannes Graeter, Architekt, Stuttgart
Beurteilungskriterien
- Architektonische, räumliche und gestalterische Qualität
- Erfüllung des Raumprogramms und funktionale Anforderungen
- Wirtschaftlichkeit und Konstruktion
- Denkmalpflegerische Auseinandersetzung

